Thursday, December 4, 2014

The Culture of Scientific Research in the UK

Yesterday the British Nuffield Council on Bioethics published the report The Culture of Scientific Research in the UK.  You can read it here in full.

The Times Higher Education commented as follows:

The council held 15 discussion events at universities nationwide to explore the ethical consequences of the research culture in higher education. It also met with research funders, publishers and editors, and social scientists, and analysed the results of an online survey that attracted 970 responses.

Sunday, November 30, 2014

Meine Erfahrungen mit den Medien – positive Erfahrungen

In der Diskussion über die Kommunikation von Klimawandel und den wissenschaftlichen Grundlagen des Wissens über das Klima wird man immer wieder konfrontiert mit der Feststellung, dass die eigentlichen bösen Buben in dem Geschäft die Medien sein, die ernsthafte und sorgfältig formulierte Aussagen von Wissenschaftlern verdrehen zugunsten einer attraktiveren „Story“ oder einer vorgefertigten Meinung zur Klimaproblematik. Ich bin hier auf der Klimazwiebel auch gefragt worden, wie denn meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit den Medien seien.  Ich will im Folgenden versuchen, diese Erfahrungen zu skizzieren – vorab aber schon: Meine Erfahrungen sind positiv; es ist selten geschehen, dass meine Aussagen verdreht oder zugunsten einer bestimmten Aussage „optimiert“ wurden. Positiv auch, dass ich es selten erlebt habe, daß Journalisten unkritisch mit mir umgingen.

Monday, November 10, 2014

Senja Post: Manche Befunde kommen nicht so leicht zur Sprache

Menschen benötigen ungehinderten Zugang zu Informationen, um sich begründete Meinungen bilden zu können. Dies setzt auch voraus, dass Experten ihr Wissen ergebnisoffen weitergeben. Eine Repräsentativbefragung deutet darauf hin, dass das bei den deutschen Klimaforschern nur begrenzt der Fall ist. Bemerkenswert viele Klimaforscher haben Bedenken, ein Forschungsergebnis an die Medien zu geben, abhängig davon ob es auf ein schnelles oder langsames Fortschreiten des Klimawandels schließen lässt. Ihre Bedenken sind schwächer, wenn ein Ergebnis auf ein schnelles Fortschreiten hindeutet, sie sind stärker, wenn ein Ergebnis auf ein langsames Fortschreiten hindeutet. Kontaktiert wurden für diese Befragung alle Professoren aus naturwissenschaftlichen Disziplinen, die das Klima erforschen und deren Forschungen von anderen Klimaforschern zur Kenntnis genommen werden. Dies schließt Weltraumphysiker ein, die die Auswirkungen kosmischer Partikel auf atmosphärische Prozesse untersuchen. Es schließt jedoch Ökonomen aus, die sich mit den wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels beschäftigen. Die Klimaforscher wurden in umfangreichen Vorstudien identifiziert. Im Winter 2010 nahmen 123 von 292 mehrstufig ermittelten Klimaforschern (42 %) an der Befragung teil.

Saturday, November 8, 2014

We know the equations: the rabbit and the duck



  “.. those subjects who tested highest on measures like “cognitive reflection” and scientific literacy were also most likely to display what he calls “ideologically motivated cognition.”

You will not regret to spend some time of this weekend in November reading and listening to these two suggestions..

Georg Krücken: Alter Wein in neuen Schläuchen?

Georg Krücken, Universität Kassel, schreibt:

Durch eine Nachricht in der Süddeutschen Zeitung vom 30.10.2014 wurde ich auf den Aufsatz von M. Jacob, J. Steckel, S. Klasen, J. Lay, O. Edenhofer, N. Grunewald, S. Renner und I. Martinez-Zarzoso zu „Feasible Mitigation Options in Developing Countries“ in der Zeitschrift „Nature Climate Change“ aufmerksam gemacht. Ich selbst bin Soziologe mit dem wissenschaftlichen Schwerpunkt auf der Erforschung des Verhältnisses von Hochschule und Gesellschaft. Mein Spezialgebiet in Forschung und Lehre ist also die sozialwissenschaftliche Hochschulforschung. Die sozialwissenschaftliche Klimaforschung verfolgte ich früher intensiver, seit einigen Jahren allenfalls am Rande. Mein Beitrag stellt deshalb eine Außenperspektive dar.

Monday, October 20, 2014

ExtremWetterKongress in Hamburg, 6. - 10. Oktober

Bericht vom 1. Tag des Extremwetterkongresses in der HafenCityUniversität (6.10.2014)

Blick von der Terrasse der HafenCityUniversität

Schwere Unwetter und Rekordtemperaturen in Deutschland: Auf dem Extremwetterkongress 2014 mit dem Thema „Wetter, Wasser, Waterkant“ diskutieren Experten und Wissenschaftler „die jüngsten Ereignisse“ und ordnen diese in größere Zusammenhänge ein, so die Veranstalter. Die größeren Zusammenhänge, das ist ganz offensichtlich der Klimawandel. Dieser steht am ersten Tag denn auch auf der Pressekonferenz am Morgen und in den Keynotes am Nachmittag im vollbesetzten Hörsaal der HafenCityUniversität im Mittelpunkt. 

Sunday, October 19, 2014

"Wissenschaft trifft Kunst ": Ein Bericht aus der HfbK

Einige Eindrücke von der Begehung der Ausstellung und vom  Symposium am 16. Oktober in der Hochschule für bildende Künste:

Morgens fand eine gemeinsame Begehung der Ausstellung statt: die KünstlerInnen zeigten ihre Werke „ihren“ WissenschaftlerInnen, bei und mit denen sie gearbeitet hatten. Laura Reichwald und Katja Lell führten jeweils Filme vor, in denen Parallelen zwischen der Erforschung der geologischen Schicht (Vulkan Ätna bzw. Labor der Bodenkunde) und der des menschlichen Körpers gezogen wurden. Jessica Leinen verwandelte Rechenfehler, die in der theoretischen Meteorologie vorkommen, zurück in – ebenfalls fehlerhafte – „real“ gezeichnete Meereswellen. Philip Prinz und Hagen Schümann „erfanden“ eigene wissenschaftliche Verfahren um daraus weiße Flecken auf verbranntem Backpapier (Prinz) bzw. gescannte und gedruckte Flächen aus hunderten von zerknüllten und lackierten Papieren (Schümann) herzustellen. Reto Buser ließ vor einer Fensterscheibe auf einer speziell präparierten Fläche in einer Simulation Tautropfen entstehen, und Alice Peragine lieferte in Ausschnitten eine VJ-Performance, eine live kreierte Sound- und Videoscape des Klimarechenzentrums und der Datengewinnung. Die WissenschaftlerInnen bekamen so in den Räumen der HfbK ihre eigene Welt aus völlig unerwarteten Blickwinkeln vielfach gebrochen zurückgespiegelt. Es entwickelten sich Dialoge geprägt von großer Neugier und gegenseitiger Achtung, über Disziplin- und andere Grenzen hinweg.

Wednesday, October 15, 2014

Tom Crowley - interview

In February 2014, we (Heinz Wanner, Gabi Hegerl and myself) did the last interview with the late formidable Tom Crowley. It has now been published in the Newsletter "Dust" of PAGES (No. 22, 1145-115)

His web-page at U Edinburgh is still running; we will try to transfer it to another provider to make sure that it can be read also in future.

Tuesday, October 14, 2014

"Kunst trifft Wissenschaft" in der HFBK in Hamburg, 16. Oktober

Wissenschaft trifft Kunst

Abschlusspräsentation des Kooperationsprojekts zwischen Künstler/innen der HFBK und Klimaforscher/innen des Exzellenzclusters CliSAP:
Symposium mit Beiträgen von Friedrich von Borries | Frauke Feser | Dirk C. Fleck | Sacha Kagan | Vera Tollmann | Simone Rödder | Hans von Storch u.a.
16. Oktober 2014 | 14 bis 19 Uhr
HFBK Hamburg, Lechenfeld 2, Hörsaal (Raum 229)

Ausstellung mit Arbeiten von Reto Buser | Jessica Leinen | Katja Lell | Alice Peragine | Philip Prinz | Laura Reichwald | Hagen Schümann
9. – 16. Oktober 2014 | 14 – 19 Uhr
Eröffnung | 8. Oktober 2014 | 19 Uhr
Finissage | 16. Oktober 2014 | 19 Uhr
Galerie der HFBK Hamburg, Lerchenfeld 2, 2. Stock

Thursday, October 9, 2014

input needed - synergies of climate science and art

In the center of Excellence CliSAP at Hamburg University, a program embedding artists in the scientific process has been initiated, and I have been asked to comment on the potential of such an effort. Are there Klimazwiebel readers who have some suggestions for this topic? I have my own ideas, but I wonder what others have thought about this.

Hans von Storch